Projekte zur Organisationsentwicklung im HoR - House of Resources

Wir glauben an innovative und kreative Projekte und Organisationen, die das Ziel haben, die Gesellschaft positiv zu beeinflussen und mitzugestalten. Doch um diese Projekte und Organisationen erfolgreich zu machen, braucht es Menschen, die hinter dieser Idee stehen. Durch die Beratung und Vergabe von Mitteln zur Micro-Projektförderung konnte das HoR  für die Organisationsentwicklung von Migrant*innenorganisationen und kleinen, integrativ wirkenden Organisationen eine positive Wirkung in Bezug auf die Organisationsentwicklung entfalten und damit auch im gesellschaftlichen Bezug die Integration von Zuwander*innen fördern. Hier einige Beispiele:

 

FANUS - „Computer und ich“ Projekt

FANUS e.V. vermittelt über das Projekt „Computer und ich“ Wissen zur PC-Nutzung, zur Arbeitsintegration und zu Deutschkompetenzen. Durch die Zusammensetzung der freiwillig engagierten  Menschen mit Fluchtkontext und Zuwanderungsgeschichte, die die Kompetenzen vermitteln, gelingt es, dass geflüchtete Menschen sich Wissen aneignen und damit selbstständig auf gesellschaftlich wichtigen Themenfeldern wie Arbeit, Sprache und technisches Grundwissen partizipieren können.


Social Impact

Das Projekt „Computer und ich“ stärkt die Bindung der Mitglieder an der Integration und ermöglicht gleichzeitig einen Zugang zur Zielgruppe. Außerdem werden sie als Experten auf institutioneller Ebene von Gruppen mit Fluchthintergrund aus Ostafrika angefragt. Das macht FANUS e.V. zu einem wichtigen Akteur im Feld der Integration. Das Projekt beweist die Nachhaltigkeit, indem es kein kurzfristiges Angebot bietet, sondern beruflich qualifiziert und somit entfaltet es  ebenfalls eine merkliche Wirkung in der Hamburger Gesellschaft.

 

Die Kraft der Toleranz e.V. - „Gemeinsam in den Alltag“ Projekt

Die Kraft der Toleranz hat direkten Zugang zu einer Erstunterkunft für Geflüchtete und hat dort Bedarfe für ein Programm erkannt und umgesetzt, was die Integration sowie die Bildung von geflüchteten Frauen auf niedrigschwelliger Ebene fördert.
 

Social Impact

Dem Verein ist es gelungen, mit den Frauen aus den Unterkünften  in Kontakt zu kommen und regelmäßige Treffen anzubieten, in denen gestrickt und Deutsch gesprochen werden kann. Durch die Tatsache, dass die projektleitenden Personen des Vereins selbst einen muslimischen Hintergrund aufweisen, war eine Begegnung auf Augenhöhe leichter  möglich und es konnte ein interkulturell sensibler Raum geschaffen werden, in dem muslimische Frauen sich angenommen und aufgehoben fühlen.

 

MamaLies gUG - Empowerment Angebot für geflüchtete Kinder in der Hamburger Ferienzeit in der Hamburger Hafencity

MamaLies gUG ist eine Initiative auf dem Weg zu einem KiTa-Träger. Das Engagement und das fachliche Know-How der Initiative beeindruckt, da sie selbst ihre Angebote aus fachlicher Hinsicht auf Kinder mit Fluchterfahrung beziehen. Um eine Versorgungslücke zu schließen, wird dieses konkrete und notwendige Anliegen durch eine Mirco- Projektförderung unterstützt, um eine qualifizierte Betreuung für die Kinder zu ermöglichen. MamaLies kann sich so im Feld der Anbieter für Ferienfreizeiten etablieren.


Social Impact

MamaLies ist gelungen, dass 80 Grundschulkinder an dem Projekt der Ferienbetreuung teilgenommen haben.  Außerdem wurde ein Angebot auf Deutsch gemacht, sodass die Mütter weiterhin ihrem Wissensaufbau für die  Sprach- und Integrationskurse nachkommen konnten: Indem sie gleichzeitig Deutsch lernten und ihre Kinder tolle Spielangebote  bekamen, gab es Angebote für alle Interessen.  Somit hatte das Projekt eine integrative Wirkung sowohl auf Kinder als auch auf Mütter. Davon hat auch MamLies profitiert, dank  weiterer Spenden und Fördergelder für das Projekt konnte die Organisations­entwicklung vorangetrieben werden.

 

Wir können e.V. – Frauenclub

Wir können e.V. ist ein Verein, der sich aus einer Gruppe geflüchteter Menschen heraus gegründet hat. Seitdem bietet dieser integrationsspezifische Angebote vor allem für geflüchtete Frauen und Kinder an. Auf niederschwellige Art, gewinnt Wir können e.V., durch das Entwickeln  von Alltagsstrategien und die Reflexion darüber, häufig neue interessierte, freiwillig engagierte Frauen.


Social Impact

Geflüchtete Frauen, erhalten die Möglichkeit durch niederschwellige und methodisch ausgearbeitete Gruppenangebote, wie die Empowerment­ Workshops, andere geflüchtete Frauen gezielt zu stärken und sie zudem  in das freiwillige Engagement des Vereins einzubinden. Die aktiven Frauen werden dadurch gestärkt, sich ein nachhaltiges Netzwerk aufbauen zu können. Durch das angeeignete Wissen aus den Workshops werden sie zu geschulten Expertinnen für ihre Situation und können  andere Frauen im Integrationsprozess unterstützen.

 

Somali Community e.V. - Somali Empowerment Event

Die Somali Community Hamburg ist eine Initiative, die das Projekt bei der Vereinsgründung begleitet. Sie organisieren einen Teil der somalischen Community in gemeinnützigen Strukturen. Durch die Gewinnung von ProFamilia Hamburg als Kooperationspartner konnte die somalische Community Hamburg erfolgreich ein Projekt zu Familienplanung und Gesundheit umsetzen und damit ihre Fähigkeiten in Bezug auf Projektdurchführungen erweitern.

 

Social Impact

Sowohl in der somalischen Community Hamburg als auch bei ProFamilia Hamburg zeigt sich die Sinnhaftigkeit des Projekts, denn die Teilnehmer wurden über wichtige, ihnen nicht vertraute Themen der gesunden Familien­planung informiert, was wiederum einen positiven Einfluss auf Integration, besonders von Frauen hat. Auf der anderen Seite konnte ProFamilia Hamburg zwei Frauen aus Somalia für das Engagement von Profamilia Hamburg für sexuelle Selbstbestimmung in der somalischen Community gewinnen. Der Somali Community e.V.  konnte seine Zielgruppe vorstellen und ihre Kompetenzen in der Öffentlichkeitsarbeit erweitern.

Nächster Beitrag